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PAPIER
Wenn man Papier zerreist, kann man am Rand winzige Fasern sehen.
Das sind Papierfasern - Papier besteht aus unzäligen solchen Fasern.
Auserdem sind noch andere Stoffe im Papier enthalten: Füllstoffe
bewirken eine geschlossene Oberfläche, Leihmstoffe verhindern ein zu
tiefes eindringen von Tinte und Druckfarben, Pigmente geben dem Papier
die gewünschte Farbe. Rostoffe und Zusatzstoffe bestimmen die verschiedenen
Papiersorten. Diese reichen von Steifer, schwerer Pappe bis zu leichten,
vlauschigen Papiertaschentüchern. Die im Papier enthaltenen Fasern werden
hauptsächlich aus Holz gewonnen. Um unseren Papierbedarf zu deken, werden
jährlich millionen Bäume gefällt und ebenso viele neu gepflanzt. Auch Lumpen
verwendet man für die Papierherstellung, ebenso Altpapier. Durch die Widerverwendung
von Altpapier müssen weniger Bäume gefällt werden, man ferbraucht weniger Energie,
und auch die Luft- und Wasserverschmutzung ist geringer. Der Name „Papir“ ist vom
griechischen Pypyros abgeleitet, einer Schilfflanze, aus deren Mark die Ägypter vor
über fünftausend Jahren ihre Schreibogen herstellten. Das Papier, wie wir es kennen,
wurde 105 n.Chr. von den Chinesen erfunden. Auch Wesben stellen Holz her. Sie bauen
Holz- und Pflanzenfasern und vergleben sie mit ihrem Speichel, um daraus ihre
papierartigen, kunstvollen Neßter zu fertigen.
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