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In Rauch gehüllte Klassenzimmer und vermisste Schülerinnen haben am Montag gegen 9 Uhr die Stamsrieder Feuerwehr zur Wolfgang-Spießl-Schule anrücken lassen. Ernsthaft in Gefahr war niemand, denn der "Brand" war Inhalt der jährlichen Feueralarmübung. Die Rauchentwicklung löste den automatischen Alarm aus, worauf die Schüler über die zugewiesenen Fluchtwege zügig und geordnet das Schulgebäude verließen. Sicherheitsbeauftragter Manfred Hruby oblag die Überprüfung der Vollzähligkeit der Schülerinnen und Schüler, die sich auf dem Gelände des Verkehrsgarten neben der Schule versammelt hatten.
„ Zwei Vermisste Personen.", musste ein Klassenlehrer melden. Es dauerte nur Minuten, bis das Löschfahrzeug der FFW Stamsried mit schrillem Warnsignal in das Schulgelände einbog. Angeführt von Kommandant Oliver Weiß wurde zunächst die Wasserversorgung sichergestellt und die Suche nach den „Vermissten" aufgenommen. Die Floriansjünger machen sich mit geübten Handgriffen ans Werk. Unter Atemschutz drangen die Feuerwehrler mit einer Trage in das stark verrauchte Gebäudeinnere vor. Minuten später wurden die „bewusstlosen" Mädchen geborgen. Kerstin Käsbauer und Jessica Fritsch, beide aktive Mitglieder der Jugendfeuerwehr Stamsried, hatten sich dankenswerterweise als „vermisste Personen" zur Verfügung gestellt.
Inzwischen sorgte ein Druckbelüfter dafür, das die betroffenen Gebäudeteile schnell rauchfrei und nach Durchführung der Schadstoffmessungen wieder freigegeben wurden. „Der Brand ist unter Kontrolle, alle Personen sind gerettet. " konnte der Einsatzleiter alsbald vermelden. Ganz nah ans Geschehen durften die 1. und 2.Klassen, die in erster Reihe mit besonderer Spannung den Ablauf verfolgten.
Sicherheitsbeauftragter Manfred Hruby klärte inzwischen die Älteren über einige Feuerschutzmaßnahmen auf. „ Übrigens, wer riskiert heimlich eine Zigarette im Schulhaus zu rauchen löst Feueralarm aus." betonte er. Rektor Rudolf Hofmann dankte den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten der FFW Stamsried, das sie an einem Werktag eine solche Übung mit dem Einsatz von Atemschutzträgern ermöglicht hatten. Die Schülerinnen und Schüler, sowie die Lehrkräfte um Sicherheitsbeauftragen Manfred Hruby, lobte er für ihr diszipliniertes und sicherheitstechnisch richtiges Verhalten bei der raschen Schulhausräumung.
Danke an Kathrin Kirsch-Spießl für den Bericht
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