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Montag, 06. Februar 2012, 05:53 Uhr
 
Gott sei Dank nur Probealarm
Geschrieben von: Rudolf Hofmann   
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In den Morgenstunden des vergangenen Montags war zur Sicherheit der Kinder eine Feuerübung angesagt. Kurz nach acht Uhr löste der Hausmeister Rudi Gillitzer mittels künstlichen Rauch, wie er in Diskotheken verwendet wird, Alarm aus. Das Schulhaus war in kurzer Zeit voller Rauch der die Orientierung im Gebäude stark einschränkte. Die Rauchmelder der Schule reagierten ordnungsgemäß. Anschließend verständigte Manfred Hruby die Feuerwehr Stamsried.

Kurze Zeit später verließen die Kinder nach entsprechender Anweisung der Klassenleiter über die Fluchtwege am rückwärtigen Teil des Schulgebäudes rasch, aber wohl geordnet, das Schulhaus. Auch alle Lehrer verließen nachdem sie sich davon vergewissert hatten, dass alle Fenster und Türen geschlossen waren und im Klassenzimmer sich keine Schüler mehr befanden, das Schulhaus. Auf entsprechende Weisung hatten sich alle Kinder Klassenweise auf dem Sammelplatz weit weg vom Schulgebäude eingefunden. Es wurde die Vollzähligkeit der Kinder überprüft, um feststellen zu können, ob auch wirklich alle Kinder das Schulgebäude verlassen hatten und in Sicherheit sind. Die Klassenlehrer meldeten die Vollzähligkeit an den Sicherheitsbeauftragten Manfred Hruby.

Geht ein Schüler ab, so kann auf diese Weise gezielt nach ihm gesucht und die Rettungskräfte entsprechend eingesetzt werden. Zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr Stamsried befanden sich der Abzählung noch im Gebäude. Manfred Hruby verständigte die wartenden Atemschutzträger von der Situation. Die dann in Aktion trat. Ein vor dem Schulgebäude aufgestellter Druckentlüfter sollte den Rauch aus dem Gebäude entfernen. Nach einigen Minuten wurden die beiden Jungen der Jugendfeuerwehr durch die Atemschutzträger in Sicherheit gebracht. Alle waren erleichtert, dass nun alle Kinder in Sicherheit waren. Sinn der Aktion war, den Kindern die Fluchtwege im Ernstfall bewusst zu machen und einzuprägen. Keine Panik entstehen zu lassen. Fenster und Türen nach dem Verlassen des Klassenzimmers zu schließen. Die Vollzähligkeit der Kinder festzustellen und anschließend in geordneter Weise an die Rettung der Kinder zu gehen.

Nach der gestellten Aktion, von der sowohl die Feuerwehr Stamsried, als auch die Klassenlehrer Bescheid wussten, soll im Ernstfall zur Sicherheit der Kinder beitragen. Manfred Hruby bedankte sich bei der Feuerwehr Stamsried, die mit ihren 1. Kommandanten Oliver Weiß vertreten war, für ihren Einsatz; diesmal „Gott sei Dank“ nur zu Übungszwecken.